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Uwe Logemann

Letzte Änderung:
21.02.2020

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Seit: 2.11.2008
 

Bluff - Moab

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Valley of the Gods

Valley of the Gods

Morgens fahren wir etwa 2 Meilen ins nächste Cafe. Schönes Omelett, dazu O-Saft und wieder guter Kaffee. Wir fahren gestärkt ins Hotel zurück, wo immer noch einige Oldtimer stehen, die wir schon gestern Abend bewundert haben – ist hier ein Treffen irgendwo, oder pflegen die hier die Wagen?

Dann packen wir und fahren dann gegen 9:15 Uhr los. Zunächst nehmen wir etwa 20 Meilen entfernt die Schotterpiste ins Valley of the Gods, das meiner Meinung nach dem Monument Valley kaum nachsteht. Insbesondere das zweite Drittel hat es in sich. Sehr schöne Landschaft, Felsnadeln, und was dazu gehört. Einige Wash-Outs, davon ist aber bei diesem trockenen Wetter nur einer so wild, dass ich aussteige und dirigiere, damit wir nicht aufsetzen.

Valley of the Gods

Valley of the Gods

Ansonsten die üblichen Rippen und einige Wellen, die so steil sind, dass man nur in die Luft sieht und danach steil nach unten guckt. Ein wenig Adventure, aber bei der Trockenheit ist das kein Problem. Bei Nässe sieht das bestimmt anders aus, speziell in den Wash-Outs.

Dann kommen wir zurück auf den Hwy 261. Es geht den Moki Dougway hinauf auf die Hochebene. Die Schotterpiste ist besser als der Weg durch das Valley of the Gods, kein Problem. Selbst einen Porsche Boxter sehen wir dort. Einige Kurven sind sogar asphaltiert. Es gibt einige Möglichkeiten zu Fotostopps – man hat hier einen grandiosen Blick in das tiefer gelegene Tal.

Wir fahren weiter zum Natural Bridges National Monument. Ein Rundkurs von 9 Meilen erwartet uns, wie wir im Visitor Center erfahren.

Moki Dugway

Moki Dugway

Zur ersten Bridge (Sipapu Bridge) laufen wir die 0,6 Meilen / 152 Meter Höhenunterschied fast ganz runter. Vom Rest sehen wir ab, da wir hören, dass gerade eine Klapperschlange ganz unten gesichtet wurde. Außerdem glauben wir nicht, dass es uns fototechnisch etwas bringt. Dafür ging es sowieso schon sehr steil und absolut unbefestigt über Stein und  Sand nach unter, inklusive einer Holzleiter aus Baumstämmen. Erst recht hoch ist das sehr anstrengend.

Das Indianerdorf (Horsecollar Ruin) aus dem 11-14 Jahrhundert (nächster Trail) ist nicht ganz so spannend. Den darauf folgenden Trail zur nächsten Bridge (Kachina Bridge ) schenken wir uns. Dafür nehmen wir den nächsten Trail noch mal – 300 Meter zur Owachomo Bridge, ca. 50 Meter runter. Das ist locker machbar.

Sipapu Bridge

Sipapu Bridge

Dieser Bogen gefällt mir persönlich von den dreien am besten, da er am grazilsten erscheint, nicht so monumental wie die Sipapu Bridge. Wir unterhalten uns unten einige Zeit mit einem Pärchen aus Ostdeutschland. Sie ist ganz begeistert von der Landschaft, ist das erste Mal in den USA und offensichtlich reisebegeistert.  Jedenfalls wollen sie auch noch nach San Francisco und haben wie wir noch zwei Wochen vor sich.

Wir gehen wieder hoch, fahren dann zurück ins Visitor Center und dann los in Richtung Moab. 3,5 Stunden haben wir in dem Park verbracht – länger als wir dachten. Ohne viele Stopps fahren wir dann die gut 190km nach Moab, wo wir gegen 17:45 Uhr im La Quinta Inn ankommen.

Duschen, Reisebericht schreiben und dann zum Essen losziehen.  Wir gehen ca. 150 Meter weiter in die Moab Brewery – eine Microbrewery, und das mitten im Mormonen-Staat Utah. Gutes Bier, gute Burger – was will man mehr.

Owachomo Bridge

Owachomo Bridge

Wir trinken zum Essen zwei Hefeweizen, danach an der Bar je noch ein Dead Horse Amber Ale und ein  Belgian Wit. Das Hefeweizen war das beste. Schöne T-Shirts haben sie auch noch….

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Tipps zum Tag:

Der Abstecher zum Navajo National Monument ist landschaftlich durchaus lohnenswert. Im Monument Valley sind wir selbst mit dem Auto gefahren - kein 4WD, es war trocken, da war das kein Problem. Man kann auch Jeep-Touren buchen, die z.T. den ganzen Tag in Anspruch nehmen und entsprechend teuer sind. Für vorsichtige empfiehlt sind ein allrad-getriebenes Auto mit höherer Bodenfreiheit, aber es geht auch ganz gut ohne. Der kritischste Abschnitt ist direkt der Abstieg ins Tal am Anfang am Visitor-Center. Hat man das mal geschafft, dann kommen nur noch wenige härtere Stellen. In der Gegend rund um das Monument Valley gibt es wenig Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels / Motels. Vorbuchen!

Nützliche externe Links für zum Tag:

Die Route:

 

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Tag 8:
Bluff - Moab
Sonntag, 21.9.2008

Wetter:
Morgens sehr sonnig, locker Bewölkung. Warm. Am Morgen schon über 70°F, zwischendurch mal um die 85°F. Im Natural Bridges NM ca. 68°F bei kühlem Wind

Bundesstaat:
Arizona, Utah

Gefahren:
191 Meilen

Hotel:
La Quinta Inn, Moab

Fakten und Tipps zur Reise:
siehe hier

Bildergalerie zur Reise:
siehe hier

Fotokalender:
13 Bilder dieser Reise als Fotokalender hier zu bestellen