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Der Hoover Dam an der Grenze Nevada / Arizona
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Nach dem Aufstehen kurz vor 7 Uhr frühstücken wir wieder im Hotel am Buffet. Dann unternehmen wir noch eine Fotorunde durch’s Hotel, bevor wir packen und den Express-Checkout nutzen. Wir
lassen uns unser Auto aus dem Valet-Parking (das ist am Strip kostenlos) holen, bevor es losgeht. Erst mal fahren wir zum Hoover-Dam, den wir uns eigentlich größer vorgestellt haben. Sicher, er ist
groß, aber von den Bildern her hat man anderes erwartet, er sieht vor Ort weniger spektakulär aus, als man das im Kopf hat.
Man darf nicht viel auf den Dam mitnehmen, ein Schild informiert darüber, was man nicht mitnehmen darf und die Maximalgröße - scheinbar die Überreste von 9-11 und der Angst der Amerikaner vor
einem Anschlag auf dieses nationale Heiligtum. Wir bringen die Fotorucksäcke sicherheitshalber wieder zum Auto zurück bevor wir – nur mit den Kameras bewaffnet - den Dam betreten.
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Hauswand eines Museum an der Route 66
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Durch das Visitor-Center gehen wir durch. Viel Pathos dort… nach dem Motto „wir können alles, wenn wir es nur wollen“. Uns beeindruckt das natürlich weniger... Dann fahren wir die kerzengerade Strecke nach Kingman
runter. Dort schlagen wir in einem Museum auf, wo auch die ganzen Präsidentenportraits hängen (okay, sie sind etwas seltsam), indianische Stücke und die Geschichte der Minen der Gegend präsentiert wird –
gewürzt mit ein wenig Route 66 Mythos. Kurzum: ein wildes Sammelsurium.
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In Seligman an der Route 66
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Danach hätten wir mal lieber auf mein Navi gehört, so fahren wir erst mal die Route 66 in die falsche Richtung – SW statt NO. Wir merken das und drehen. Vom Zauber der 66 ist nicht mehr viel
da. Viele Biker tummeln sich auf der Strecke, aber sonst gibt es wenig lebendiges. Nur eine Tankstelle im alten Stil, wir fahren vorbei, weil wir sie auf der falschen Seite ist und wir denken, dass
da schon noch eine auf unserer Seite kommt. Erst in Seligman gibt es mehr, und auch den berühmten (?) Barber-Shop des „Route 66 Clubs“… von nun an fahren wir auf den Interstate 40 in Richtung Flagstaff.
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Barber-Shop an der Route 66
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Bei Williams fahren wir dann ab auf den Hwy 64 nach Norden zum Grand Canyon. Dort angekommen gelingen nur noch wenige Bilder, bis die Sonne aus dem Canyon verschwunden ist, wir waren schon etwas zu spät.
Also fahren wir zurück und checken im Hotel zwei Meilen außerhalb des Parks ein.
Für das Dinner-Buffet im Best Western gibt es Warteliste, das andere Restaurant im Hotel erscheint uns zu nobel (oder besser gesagt zu teuer) – wir landen im Steakhouse ein paar Hundert
Meter weiter. Rattlesnake-Bier aus seltsamen Gläsern und Steaks bzw. Spieß…
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Sonnenuntergang am Grand Canyon
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zumindest mein Spieß war gut. Nach der Rückkehr ins Hotel und Reisebericht tippen, Mails checken (WiFi kostenlos).
[ Weiter zu Tag 5 >> ]
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Tipps zum Tag:
Nun, die Strecke ist recht lang, und es gibt nur wenige sehenswerte Stationen. Die erste ist der
Lake Mead, die zweite der Hoover Dam. Die Route 66 hat in meinen Augen doch schon das meiste ihres Charmes eingebüßt und lebt vom Namen, zumindest in der Ecke. Das wenige, z.B. in Seligman,
kann man dennoch gut mitnehmen. Ich würde das nächste mal aber zusehen, dass ich mindestens eine Stunde früher am Grand Canyon bin - auf jeden Fall so früh, um den Sonnenuntergang am Grand
Canyon besser sehen zu können. Ach ja: Wild gibt es in der Dämmerung auch zu sehen.
Nützliche externe Links für zum Tag:
Die Route:
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Tag 4: Las Vegas - Grand Canyon Mittwoch, 17.9.2008
Wetter: Strahlender am Morgen, im Verlaufe des Tages mehr Wolken, bei Kingman einige kräftige Schauer. Anfangs über 90°F, später am Grand Canyon unter 70°F
Bundesstaat: Nevada, Arizona
Gefahren: 316 Meilen
Hotel: Grand Canyon Squire Inn
Fakten und Tipps zur Reise: siehe hier
Bildergalerie zur Reise: siehe hier
Fotokalender: 13 Bilder dieser Reise als Fotokalender hier zu bestellen
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