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Uwe Logemann

Letzte Änderung:
21.02.2020

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Seit: 2.11.2008
 

Page: Antelope Canyon & Horsehoe Bend

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Der Glen Canyon Dam

Der Glen Canyon Dam

Wir  stehen wieder kurz nach 7 Uhr auf. Da es in unserem Motel 6 kein Frühstück gibt, fahren wir zu einem Mexikaner nach Page rein. Der Kellner scherzt ein wenig mit uns („here’s your Coffee with Tequila“ – der Spruch ist aber eher platt, das macht er mit jedem, der herein kommt). Das Burrito ist gut, nur die Hash Browns haben wohl keine Pfanne gesehen, sie sind mehr oder weniger roh. Aber auch hier ist der Kaffee gut.

Wir kaufen dann noch in einem  Safeway nebenan ein paar Getränke, checken dann bei Antelope Canyon Tours noch mal den Plan für unsere „Extended Photo Tour “. Jaja, 11:30 Uhr, wir zahlen schon mal und sollen um 11:10 Uhr da sein – die Jeeps würden gern mal früher fahren… okay, denken wir.

Piratenshow vor dem Treasure Island

Im Upper Antelope Canyon

Die verbleibenden 1,5 Stunden verbringen wir am Glen Canyon Dam und im daneben liegenden Visitor Center. Kurz nach 11 Uhr sind wir da und um 11:20 Uhr geht es dann auch los zum Canyon auf einem offenen Jeep, 12 Leute an Bord. Als es nahe den Fabrikschloten bei Page runter vom Highway 98 in den Antelope Creek geht wird es ruppig. Der Jeep ächzt im Sand des Creeks, und die Wellen lassen die Wirbelsäule vor Schreck zusammenzucken. Nach etwa 20 Minuten sind wir am Eingang des Upper Antelope Canyons.

Light Beam im Upper Antelope Canyon

Light Beam im Upper Antelope Canyon

Chasing light beams“ heißt nun das Motto. Die nächsten Minuten sind hektisch, denn die Beams im Upper Antelope Canyons sind nur für wenige Minuten zu sehen, es sind viele Leute im Canyon, er ist eng, und alle wollen ihr Bild von den Beams. Es ist schon ziemlich hektisch, aber mir gelingen ein paar sehr ordentliche Bilder der Lichtstrahlen.

Beam me up, Scotty!

Beam me up, Scotty!

Später während der rund zwei Stunden im Canyon (die übrigens wie  im Flug vergehen!!) wird es ruhiger, man hat mehr Zeit, jagt keine Beams mehr und kann auf die Jagd nach Farben und Formen gehen – was aber auch nicht ganz leicht ist. Dazu viel Sand – nach kurzer Zeit knirscht es nicht nur im Stativ, sondern auch im Zoom-Ring des Objektivs. Ich will auch erst gar nicht das Objektiv wechseln, später entscheide ich mich doch dafür und wechsle unter aller Sorgfalt vom 12-24 auf mein Brot-und-Butter Objektiv,  das 17-55 – was ich nicht bereue.

Light Beam im Upper Antelope Canyon

Colours of the Canyon

Gegen 13 Uhr fängt es an zu donnern… Grund zur Sorge? Keiner wird hektisch, obwohl ich die Geschichte einer Flash-Flood aus dem Jahr 1997 im  Hinterkopf habe, als fast 20 Menschen im Lower Canyon zu Tode kamen. Aber so wild ist diese eine Wolke wohl eher nicht, die Guides bleiben unbeeindruckt.

Um 13:30 Uhr ist die Tour für uns dann zu Ende, wir werden zurück nach Page gefahren, Matthias kauft noch ein T-Shirt im Gift-Shop des Veranstalters, dann gehen wir in den Columbia Outlet neben an. Die haben nette Hiking-Schuhe dort, im Ausverkauf für $49. Wenn ich nicht gerade zu Hause welche gekauft hätte…

Weiter geht es zum nächsten Höhepunkt, dem Horseshoe Bend. Kurz außerhalb von Page geht es vom Hwy 89 runter. Von dort aus muss man über eine Anhöhe laufen, ca. 500 Meter über Sand. Dann steht man vor dem Abgrund und blickt auf den Colorado-River, der sich hier grün als Flusschleife zeigt – großartig. Unten fahren hin und wieder die River-Rafting-Boote, die winzig erscheinen. Ich wage mich mehrfach direkt an den Abgrund – was tut man nicht alles für gute Bilder…

Horseshoe Bend bei Page

Horseshoe Bend bei Page

Später fahren wir noch mal in Richtung Wahweap Marina. Die Abfahrt verpassen wir zunächst, fahren dafür auf den Wahweap Viewpoint. Dann fahren wir zurück, und lassen uns zunächst von den Eintrittpreisen ($15 pro Fahrzeug) beim Zugang zur Marina abschrecken, lesen dann aber in meinem Reiseführer, dass man mit dem „Beautiful the America Annual Pass“ reinkommt – den haben wir. Also los… wir machen an einigen Scenic Views Halt und fahren dann bis zur Marina.

Auf dem Rückweg zum Motel stocken wir noch mal im Safeway die Biervorräte für den späteren Abend auf. Nach dem Duschen machen wir uns auf zu dem anderen Mexikaner, den wir gestern gesehen hatten. Er ist recht voll – eigentlich immer ein gutes Zeichen. Und so ist es auch. Fajitas de Pollo, dazu ein Corona.

Lake Powell und Wahweap Marina

Lake Powell und Wahweap Marina

Ungelogen das Beste, was ich bei einem Mexikaner je gegessen habe… und dazu nicht mal teuer. Wir gehen (inklusive Tip) mit $47 Dollar raus. Da kann man nicht meckern… dann ab in unser Motel 6, Reisebericht tippen bei einem Bier.

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Tipps zum Tag:

Wer hier als Foto-Freak unterwegs ist, dem sei die Extended Photo Tour von Antelope Canyon Tours wärmstens ans Herz gelegt. Zumindest wenn man sowieso in den Upper Canyon will, denn die Tour ist die Mehrkosten gegenüber der normalen Tour absolut wert, allein schon wegen der längeren Aufenthaltszeit. Stativ ist Pflicht! Achtung bei dem vielen Sand! Brennweiten zwischen 20mm und 70mm sind aus meiner Sicht angesagt. Der Horseshoe Bend ist in der Nachmittagssonne einfach auch ein Erlebnis - keinesfalls auslassen. Er ist auch einfach zu finden. Ansonsten ist in Page nicht viel los - die Stadt ist als Arbeitersiedlung beim Bau des Glen Canyon Dam enstanden.

Nützliche externe Links für zum Tag:

Die Route:

 

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Tag 6:
Page
Freitag, 19.9.2008

Wetter:
Am morgen eher bedeckt, aber warm. Gegen 11 Uhr kommt die Sonne raus und es wird richtig warm (85°F). Während wir im Upper Antelope Canyon sind donnert es ein paar mal  und ein paar Tropfen fallen. Aber später herrscht wieder die Sonne mit vereinzelten Wolken

Bundesstaat:
Arizona

Gefahren:
47 Meilen

Hotel:
Motel 6

Fakten und Tipps zur Reise:
siehe hier

Bildergalerie zur Reise:
siehe hier

Fotokalender:
13 Bilder dieser Reise als Fotokalender hier zu bestellen