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Uwe Logemann

Letzte Änderung:
21.02.2020

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Mesquite - Stovepipe Wells

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Im Valley of Fire

Im Valley of Fire

Nachdem erst der Wecker im Motel um nachtschlafende Zeit anging und dann Matthias’ Handy um kurz nach sechs anging, war die Nacht – realistisch gesehen – schon früh zu Ende. Dennoch sind wir erst gegen 7:45 Uhr beim Frühstück. Das ist zwar wieder inklusive, aber so toll auch nicht. Unsere Erfahrungen von 2003 werden durchaus bestätigt, wobei der Kaffee doch eine Spur besser ist.

Wir fahren gegen 9:15 Uhr los. Erste Station ist das Valley of Fire, das eigentlich doch recht viel hergibt. Noch ist es auch eher „kühl“. Morgens am Hotel hatte es 78°F, hier im Valley of Fire so um die 85°F. Auf dem Weg zum Valley of Fire entdecken wir auch in Overton endlich auch mal eine Ecke, in der es von Wahlschilder nur so wimmelt. Das ganze Dorf scheint sich hier zur Wahl  gestellt zu haben... Obama und McCain Schilder sieht man auch.

Im Valley of Fire

Im Valley of Fire

Nach dem Abstecher im Valley of Fire kehren irgendwann zum Interstate I-15 zurück. In Las Vegas herrscht das übliche Chaos. Wir machen bei Wendy’s Mittag und fahren dann auf dem Hwy 95 nach Norden weiter und passieren dabei u.a. die Abfahrt zur Area 51 und dem Atom-Testgelände. Wir fahren bis Beatty, dort tanken wir und fahren zu gelangen dann in’s Death Valley, wo Scotty’s Castle unsere erste Station ist. Von dort fahren wir weiter zum Ubehebe Crater - an dessen Rand herrschen irre Windgeschwindigkeiten, man kann sich direkt in den warmen Wind lehnen.

Unterwegs sind wir kurz hinter Scotty’s Castel noch auf einen Coyoten gestoßen, der die Straße abgesucht hat –

Coyote bei Scotty’s Castle

Coyote bei Scotty’s Castle

und wir haben versucht, ein Portrait von ihm zu bekommen, wobei wir ihn aber mit dem Auto umkreist haben und nicht ausgestiegen sind. Das war uns nicht ganz geheuer.

Wir fahren weiter und erleben das Death Valley am späten Nachmittag. Die Stimmung ist alles andere als morbid, das Licht ist unheimlich schön und weich. Die Temperaturen steigen im Tal dann erstmals über 100°F. 105°F sind der Gipfel, und  die bleiben auch nach 6 Uhr abends noch aktuell. An den Sanddünen kurz vor Stovepipe Wells machen wir noch mal halt und laufen etwas herein. Die  Stimmung passt, obwohl es fast schon zu spät ist.

Nach dem Einchecken duschen wir, dann gehen wir Essen. Das Essen ist gut, wenn auch nicht ganz billig, zumindest gemessen daran, dass die Portionen auch ein wenig kleiner sind. Aber wir werden satt… danach gehen wir noch an die Bar, die hier einem Saloon

Dünen bei Stovepipe Wells

Dünen bei Stovepipe Wells

nachempfunden ist. Als wir den Saloon verlassen hat es hier selbst um 22:15 Uhr noch satte 100°F (38°C)!  Die Luft ist trocken, so dass es nicht unangenehm ist, dennoch werden wir wohl die Klimaanlage heute Nacht durchlaufen lassen…

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Tipps zum Tag:

Der Abstecher zum Valley of Fire ist durchaus lohnend, auch wenn man noch mal extra ein paar Dollar zahlen muss. Wenn Zeit da ist: Einfach mitnehmen und sich vom Rot anstecken lassen.
Das Death Valley ist für mich ein faszinierender Ort, denn erstens ist es dort nicht so tot, wie man vielleicht denkt, und zweitens ist es ein Ort der Farben, gerade am späten Nachmittag oder Abend. Wenn etwas im Death Valley den Namen verdient, dann ist es die Stille: Es ist wirklich totenstill! Ich war ganz selten an Orten, an denen man wirklich nichts hört, wenn man den Atem anhält. Das Death Valley ist so ein Ort. Für jemanden, der dem alltäglichen Lärm Deutschland selten entfliehen kann, ist das ein überaus faszinierendes Erlebnis, einfach umwerfend!
Wer es schafft: In den Abendstunden in die Dünen bei Stivepipe Wells. Die Schatten an den Dünen sind wunderschön. Aber Achtung: Das Wandern in den Dünen ist extrem anstrengend!

Nützliche externe Links für zum Tag:

Die Route:

 

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Tag 15:
Mesquite - Stovepipe Wells
Sonntag, 28.9.2008

Wetter:
Morgens bedeckt. Mit 79°F überraschend „frisch“. In Las Vegas immer noch mehr wolkig als heiter, 95°F. Im Death Valley selbst abends um 6 Uhr noch 105°F. Vor uns selbst auf dem Gebiet des Death Valley NP immer wieder mal Regentropfen.

Bundesstaat:
Nevada, Kalifornien

Gefahren:
346 Meilen

Hotel:
Stovepipe Wells

Fakten und Tipps zur Reise:
siehe hier

Bildergalerie zur Reise:
siehe hier

Fotokalender:
13 Bilder dieser Reise als Fotokalender hier zu bestellen