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Uwe Logemann

Letzte Änderung:
21.02.2020

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Seit: 9.11.2008
 

Yosemite National Park

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Yosemite Valley

Yosemite Valley

Da das Programm heute eng wird stehen wir schon um 6:30 Uhr auf. Wir frühstücken für etwa $12 inkl. Kaffee am Buffet des Hauses und kommen dann doch erst gegen 8:40 Uhr los.

Bis ins Valley rein ist es von der Cedar Lodge doch schon ganz schön weit. Die Straßen des Yosemite Valley sind verwinkelt und ein wenig verwirrend, dazu gibt es gerade mehrere Baustellen und Umleitungen. Insbesondere die höher gelegenen Straßen des Parks sind sehr kurvenreich, man kommt nur langsam voran und die Distanzen werden sehr zeitraubend.

Yosemite Valley

Yosemite Valley

Wir machen ein paar Bilder unten im Valley, und versuchen dabei die Morgensonne zu nutzen. Die Yosemite Falls sind wie üblich im Herbst trocken, dafür entdecken wir ein paar wenig scheue Mule Deers (leider im Schatten) und ein paar mehr oder minder possierliche Squirrels der unterschiedlichsten Art. Im Grunde hätten wir uns diesen Stopp besser gespart, wir haben locker eine dreiviertel Stunde verbraten, die wir an anderer Stelle besser hätten brauchen können, aber das wussten wir da noch nicht.

Wir halten dann an einem Shop im Yosemite Village und laufen von da zum Visitor Center. Einen Moment halten wir uns dann auf. Die Schleife in Richtung Mirror Lake ist ab Curry Village leider mit dem Auto nicht befahrbar (nur zu Fuß, per Fahrrad oder mit dem Shuttle), da die Sonne für einiges eh’ nicht so gut steht, beschließen wir erst mal, zur Mariposa Grove mit ihren Sequoias weit im Süden des Parks zu fahren und später am Nachmittag noch einmal zurückzukehren.

Tunnel View Point

Tunnel View Point

Die Strecke ist allerdings weit, alleine dafür geht eine Stunde drauf. Dort endlich angekommen machen wir uns auf den Trail durch die Bäume. Als erstes fallen uns kontrollierte Brände (prescribed fires) auf – der Rauch beißt uns in der Nase, direkt neben dem Trail brennt es. Nicht nur ein bisschen – einer der Riesenbäume brennt ziemlich heftig ganz unten am Stamm, die Flammen schlagen aus der Rinde, die herunterfällt und den Blick auf die Feuerhölle darunter freigibt. Ob das wirklich gewollt ist?

Wir laufen weiter u.a. zum Giant Grizzly, dem Faithful Couple und schließlich zum Clothespin (die großen Sequoias haben hier alle Namen). Aber da geht der Trail nicht weiter, er ist gesperrt. Wahrscheinlich wegen des Feuers?!? Die Straße hinauf zu laufen macht keinen Sinn, dass ist viel zu weit (viel weiter als der Trail), und wann das nächste  Schuttle vorbei kommt, wissen wir auch nicht. Da wir noch Bilder im Valley machen wollen und auch der Glacier Point noch ruft, drehen wir um und sind gegen 14:45 Uhr am Parkplatz.

Brennender Sequoia in der Mariposa Grove

Brennender Sequoia in der Mariposa Grove

Auf der Rückfahrt fahren wir in Wawona an einer Tankstelle vorbei. Ich denke mir noch, dass der Sprit noch reichen müsste, ich kann die Tanknadel nicht richtig sehen, aber von dem, was ich gestern als Fahrer gesehen habe, denke ich, dass das alles locker reichen müsste, bis wir abends wieder in El Portal sind. Außerdem gehe ich stillschweigend davon aus, dass Matthias als Fahrer die Tanknadel im Blick hat. Pustekuchen…. Als wir mitten zwischen Wawona und dem Village sind, fällt Matthias auf, dass die Tanknadel im roten Bereich ist und rapide nach unten geht. Er hatte nicht darauf geachtet. Nach Wawona zurück geht es erheblich bergauf, das Village hat laut Parkplan keine Tankstelle – wir fahren mit dem letzten Tropfen und sparsamer Fahrweise inkl. Ausschalten der Klimaanlage und bergrunter rollen lassen zurück nach El Portal. Die erste Tankstelle ist unsere – elende Halsabschneider: $5 pro Gallone! Aber es hilft nichts, wir müssen… dafür tanken wir nicht voll, das ist klar. Nur soviel, dass wir den Tag noch überstehen und morgen aus dem Yosemite raus kommen.

Gigant in der Mariposa Grove

Gigant in der Mariposa Grove

Bis wir dann nach einem Zwischenstopp am Washburn Point am Glacier Point sind, haben wir über eine Stunde verloren und sind 40 Meilen mehr gefahren als geplant. Mist – insbesondere die in der Summe über den Tag verlorene Zeit stört. Dazu kommt jetzt hohe Bewölkung auf, die Bilder werden kontrastarm, da muss zuhause die EBV helfen.

Im Tal herrscht jetzt schon überwiegend Schatten, wir brauchen dahin nicht mehr zurückzukehren. Auf dem Rückweg machen wir noch Bilder von der untergehenden Sonne und sind gegen 19:30 Uhr zurück in der Lodge.

Glacier Point mit Blick auf den Half Dome

Glacier Point mit Blick auf den Half Dome

Abends in El Portal Duschen wir uns den Brandgeruch der Maripose Grove vom Leib und gehen danach Essen. Die Warteschlange ist heute nicht so lang, und der Burger bietet einen wesentlich besseren Gegenwert für’s Geld als die Nudeln gestern. Wenn nichts geht, dann geht ein Burger… am Ende des Tages wartet wie immer der tägliche Reisebericht.

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Tipps zum Tag:

Der Yosemite ist recht weit verzweigt - das sind man schon daran, dass wir es auf fast 180 Meilen gebracht haben. Eine gute Zeiteinteilung ist Pflicht. Im späten Herbst sollte man sich darauf einstellen, dass nicht mehr viel Wasser da ist - die Fälle sind eher Rinnsale oder gar ganz ausgetrocknet, wie z.B. auch der von vielen Bildern her bekannte Mirror Lake. Darüber sollte man sich im klaren sein.
Gerade die Tour zur Mariposa Grove nimmt viel Zeit in Anspruch - es geht sehr stark den Berg hoch und es die Strecke ist sehr kurvenreich.

Nützliche externe Links für zum Tag:

Die Route:

 

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Tag 18:
Yosemite National Park
Mittwoch, 1.10.2008

Wetter:
Strahlender Sonnenschein, kühl (um die 54°F). Im laufe des Tages je nach Ort zwischen knapp 70°F und 95° in El Portal. Ein paar Wolken am Himmel, gegen Nachmittag Eintrübung und Schleier am Himmel, später dichtere Wolken, aber trocken

Bundesstaat:
Kalifornien

Gefahren:
179 Meilen

Hotel:
Cedar Lodge, El Portal

Fakten und Tipps zur Reise:
siehe hier

Bildergalerie zur Reise:
siehe hier

Fotokalender:
13 Bilder dieser Reise als Fotokalender hier zu bestellen