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Auf dem West Rim Trail des Grand Canyon
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Morgens frühstücken wir in unserem Best Western Hotel. Das Continental Breakfast ist mit drin. Viel Süßkram, aber auch frisches Obst, nur grob zerteilt, die Orangen aber sehr süß. Selbst der
Kaffee ist gut, die Amis lernen…! Dafür gibt es kein Brot oder Toast, stattdessen Pancakes, die eher nach Pappe schmecken (okay, das ist bei den Dingern nicht so unüblich). Nun ja, wir wissen ja,
was wir an einem solchen Inklusive-Frühstück haben. So lange, wie an den letzten Tagen, wird das nicht halten.
Später holen wir uns daher neben etwas zu Trinken noch ein paar Kekse für unterwegs. Es sind die gleichen, die wir letztes Jahr schon in Kanada hatten. Beim Packen suchen wir erst Matthias’ Reiseführer,
den ich gestern aus dem Auto mitgenommen hatte – er findet sich nach ein paar Minuten Suchen in seinem Koffer. Dann checken wir aus und gegen 9:20 Uhr sind wir auf dem Weg zum Canyon.
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Grand Canyon: Mather Point
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Wir fahren zunächst über den South-Entrance in den Park hinein bis zum Mather-Point, wo wir gestern die ersten Bilder in der Dämmerung gemacht hatten. Wir biegen dort gleich nach links ab in Richtung
West-Rim. Als wir an der Bride Angel Lodge vorbei sind, sehen wir, dass die Hermit Road wegen Road Construction geschlossen ist (bis November 2008). Wir fürchten schon, dass damit
der gesamte West-Rim für uns gestorben ist, besinnen uns aber eines besseren und stellen das Auto ab. Bis zum Trailview Overlook kann man nämlich sehr wohl zu Fuß gehen. Wir machen das
auch und genießen das bei dem herrlichen Wetter. Nahe des Trailview Overlooks sehen wir auf einem Felsen auch zwei Bighorn-Schafe – unsere ersten. Selbst letztes Jahr in Kanada hatten wir keine gesehen. So
müssen sie sich unseren Teleobjektiven stellen… wir laufen dann zurück und machen uns auf ins Visitor Center am Mother-Point und von da aus auf den Weg zum East-Rim.
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Grand Canyon: Grandview Point
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Gegen zwei Uhr merke ich, dass die Sonne mir doch sehr zugesetzt hat. Ich sehe, dass die Arme schon „leicht“ rot werden. Ich hatte mich bisher nur in Las Vegas mit Sonnencreme eingeschmiert,
gestern nicht, und heute Morgen angesichts des am Morgen bedeckten Wetters auch nicht. Dazu aber die Höhe von über 2100 Meter… ich creme mich mit Matthias’ Sonnencreme ein – meine ist
tief im Koffer versteckt. Das scheint das Schlimmste zu verhindern.
Später, auf einem der östlichen Viewpoints, kommen die ersten Tropfen. Es sind immer kleine, lokal sehr begrenzte Schauer, nichts dramatisches,
nach spätestens fünf Minuten ist der Spuk wieder vorbei und die Sonne ist wieder da. Man kann das auch in der Ferne beobachten. Nach dem Grandview und dem Desert View, wo wir in der Trading Post noch je ein T
-Shirt erstehen, fahren wir aus dem Park hinaus. Es ist jetzt 16:15 Uhr, und das Navi sagt uns, dass wir den Marble Canyon vergessen können und gleich nach Page fahren sollten, was noch mal etwa 2,5 Stunden Fahrt
sein sollen. Letztendlich schaffen wir das in unter 2 Stunden 15 Minuten.
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Grand Canyon: Desert View
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Auf dem Weg halten wir noch mal an einem Aussichtpunkt auf den Little Colorado River, wo Indianer ihren Schmuck anbieten und es einen grandiosen Ausblick auf die Landschaft gibt
(„Watchout for Snakes and Lizards“ steht auf einem Schild geschrieben auf dem Weg zum Viewpoint – okay, wir gehen nicht durch die Büsche…). Kurz später sehen wir einen Regenbogen,
der an Intensität kaum zu überbieten ist. Das Licht wird weicher, als wir vom Hwy 64 bei Cameron auf den Hwy 89 nach Norden abbiegen. Indianer-Land – kleine Siedlungen am Rand, an den Behausungen
sieht man, dass es den Indianer nicht besonders gut geht. Die Landschaften wechseln immer wieder, während wir nach Norden fahren, das Licht wird flacher und weicher. Zwischendurch ereilt uns ein heftiger
Regenschauer, und auch ein Blitz zuckt über die Landschaft aus roten Steinen.
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Blick auf den Little Colorado River
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Kurz vor 18:30 Uhr erreichen wir Page. Wir checken im Hotel ein, checken das WiFi und die Bilder des Tages. Nach dem Duschen machen wir uns auf zum Abendessen. Zum Laufen ist es zu
weit, wir fahren. In einem Steakhouse gibt es ein New Yorker Steak. Riesig, wobei auch einiges and Fett dran ist. Zu zweit 65$, wobei der Tip von 10$ gleich auf der Rechnung steht und uns am
„Kassenhäuschen“ auch gleich sicherheitshalber so berechnet wird. Wir fahren zurück ins Motel und tippen unsere Reiseberichte bei einem Bier.
[ Weiter zu Tag 6 >> ]
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Tipps zum Tag:
Leider war ein Teil des West-Rims gesperrt. Wirklich traurig, dass ein so wichtiger Teil des Parks
mitten in der Saison (April bis November 2008) komplett gesperrt war... wie auch immer: Der Grand Canyon ist schon einmalig, einen Tag braucht man mindestens - wenn man hinunter wandern will,
dann sind ein bis zwei zusätzliche Tage sicher Pflicht.
Nützliche externe Links für zum Tag:
Die Route:
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Tag 5: Grand Canyon - Page Donnerstag, 18.9.2008
Wetter: Am Morgen etwas bedeckt, als wir am Canyon sind, kommt mehr und mehr die Sonne heraus. Strahlender Sonnenschein, der mir einen Sonnenbrand
einbringt. Nachmittags ab 3 Uhr auch mal ein Regenschauer, zum Teil kurzzeitig sehr kräftig. Temperaturen um die 75°F
Bundesstaat: Arizona
Gefahren: 155 Meilen
Hotel: Motel 6
Fakten und Tipps zur Reise: siehe hier
Bildergalerie zur Reise: siehe hier
Fotokalender: 13 Bilder dieser Reise als Fotokalender hier zu bestellen
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