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Reno - the biggest little city in the world
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Aufstehen um 7 Uhr, Frühstück wieder gegen 745 Uhr. Diesmal gibt es nur Süßes, aber dafür auch Waffeln und Joghurt. Der Kaffee ist etwas dünn, aber genießbar.
Wir brechen gegen 9 Uhr auf. Bald verengt sich das Tal und es geht bergiger weiter. In Reno fahren wir zu den Casinos. Jetzt wird uns klar, wieso so viele Motorräder
unterwegs waren – Street Vibrations in Reno und Virginia City. Wir flanieren durch die abgesperrte Meile an den Casinos, erstehen ein T-Shirt des Festivals und gucken uns die ganzen Maschinen an. Natürlich viele
Harleys dabei… ohne das Festival würde Reno allerdings nicht viel her machen, mit Las Vegas kann sich das nicht ansatzweise messen. Alles wirkt auch leicht in die Jahre gekommen…
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Unterwegs - Reno liegt im Hintergrund
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Dann machen wir uns auf nach Virginia City. Den ganzen Weg begleiten uns Scharen von Motorrädern. Als wir in Virginia City ankommen trifft uns der Schlag – die ganze Stadt ist ein einziges Motorrad Festival –
nicht in Reno geht die Party ab, sondern in Virginia City! Tausende Biker mit ihren Bikes und mehr oder weniger heissen Bräuten auf dem Sozius. Locker geht es zu, während die Bikes dicht an dicht über die
Hauptstraße prominieren und gefeiert werden. Anzügliche Schilder und Sprüche, leicht bekleidete Mädels werben für Cocktails, und der ein oder andere blanke Busen kommt zum Vorschein – und das in
Amerika! Ein irres Festival, die ganze Main Street ist dicht an dicht bevölkert mit Menschen, Maschinen und Ständen. Die Leute quellen aus den Saloons, Bier und Drinks an jeder Ecke, und die Polizei guckt entspannt zu.
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Street Vibration - Biker ohne Ende
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In Unkenntnis der Lage wollten wir erst durch den Ort durchfahren – wie gut, dass wir das nicht gemacht haben, sondern dem Umleitungsschild für den Drive Thru Traffic gefolgt sind. So konnten wir das Auto am
Rand einer Straße oberhalb der Hauptstraße parken und mussten uns nicht in die endlose Reihe von Bikes und Autos einreihen.
Wir schlendern durch die bis zum Erbrechen volle Straße und bestaunen dieses irre Festival. Es riecht nach Benzin und knattert und tuckert an jeder Ecke – und zwar ohrenbetäubend.
Vom Virginia City aus dem Reiseführer ist nichts übrig, die Biker und das Festival haben alles in der Hand, und so beschränken wir uns auch ungeplant auf das Aufnehmen der Stimmung.
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Cocktail gefällig?
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Am Horizont wird es nun dunkler, und wir gehen zurück zum Auto. Über den Gold Hill geht der Weg nun weiter. In Carson City angekommen weichen wir einem Regenschauer
aus, in dem wir uns in ein Café an der Carson Street verdrücken und einen Kaffee trinken. Danach schauen wir nach dem State Capitol, das auch nicht wirklich viel
hermacht und nach den Häusern im viktorianischen Stil in der Historic Downtown. Alles nicht so spannend.
Wir tanken für $3,56/Gallone und fahren rüber zum Lake Tahoe, wo wir in South Lake Tahoe in der Timber Cove Lodge einchecken. Alles sehr touristisch hier, das Best
Western ist sehr groß und die Zimmer eher klein. Viel Betrieb auf der Straße, und die Zimmer erscheinen eher hellhörig. Von unserem Balkon am Ende eines Blocks können wir immerhin den See sehen.
Wir beschließen abends in die nahe Brauerei zu gehen. Die ist gut, Indian Pale Ale und Needle Peak Ale, dazu ein Burger, der ein wenig feuert.
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Wir dürfen sogar noch eine Runde bestellen und bekommen nicht sofort die Rechnung, als wir fertig sind mit Essen. Nebenbei bekomme ich an der Bar mit, dass sie heute in Sparks nahe Reno den
lokalen Clan-Chef der Hells Angels erschossen haben… soweit waren wir da gar nicht weg.
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