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Hat Lake
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Um 7 Uhr geht wie bisher jeden Tag der Wecker an. Nachdem es am letzten Abend etwas später wurde habe ich ziemlich fest geschlafen. Gegen 745 Uhr sind wir wieder beim Frühstück. Der Frühstücksraum im
Antelope Inn besteht nur aus drei oder vier Tischen. Es geht insgesamt etwas spartanisch zu, aber wir können uns für den Tag stärken.
Wir fahren gegen 920 Uhr los, nehmen dann leider nicht den optimalen Weg sondern fahren erst mal in Richtung Redding. Wir bekommen aber rechtzeitig
noch die Kurve – am Exit 668 fahren wir raus, der Lassen Volcanic NP ist da schon ausgeschildert. Spätestens als wir den Hwy 44 treffen geht es langsam
aber sicher nach oben, die Bäume werden dichter, und wir fahren langsam aber sich ins Gebirge und den Wald hinein. Schnell sind wir auf 2000ft, dann auf 4000ft und auch die 6000ft werden bald geknackt.
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Upper Meadows
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Gegen 1030 Uhr erreichen wir den nordöstlichen Eingang des Parks, statten dem Visitor Center einen Besuch ab und stellen fest, dass uns die T-Shirts im Shop des Parks ein paar Ecken weiter nicht gefallen –
also kein T-Shirt vom Lassen Volcanic…
Vor dem Visitor Center hatten wir schon ein paar Bilder vom Reflection Lake gemacht, nun laufen wir ein wenig um den Manzanita Lake herum, auf dem Angler ihr Glück versuchen.
Weiter geht die Fahrt in den Park rein. Wir machen u.a. Stopp in der Devastated Area, wo ein kleiner Trail
Informationen zu den geologischen Vorgängen beim Ausbruch von 1915 gibt – große Felsbrocken sind von Lawinen bis zu 3km vom Vulkan weggetragen worden. Ausserdem kann man von dem Trail aus sehr schöne Blicke auf den
Lassen Peak erhaschen.
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Nahe am Lassen Peak
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Am Hat Lake entstehen an einem Creek ein paar nette Bilder mit Spiegelungen des Lassen Peak. Am Summit Lake machen wir einen weiteren Stopp, und auch kurz hinter den Kings Creek Falls, wo die Upper Meadows
vor dem Lassen Peak eine tolle Kulisse liefern.
Kurz später erreichen wir den Parkplatz, von wo es zum Lassen Peak hinauf geht – gut 2000ft geht es da auf 4km Länge in die Höhe – von ca. 8500ft auf 10500ft.
Wir schauen uns die extrem steile Strecke von unten an und rechnen nach, wie viel Zeit wir wohl benötigen würden – zu viel, mindestens 3 Stunden, das passt nicht in den Plan, und wir lassen es dann sein, machen
aber von unten ein paar Bilder, welche zeigen, wie steil es da hoch geht. Während wir uns dort umschauen geht auch niemand den Weg nach oben oder kommt hinunter.
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Helen Lake
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Wir fahren dann eben weiter, am Helen Lake machen wir noch Rast, ein paar Wolken müssen wir abwarten, bevor wir die Bilder im Kasten haben.
Eine Ecke weiter geht es dann schon ab zum Bumpass Hell Trail – 2,4km einfacher Weg zum „kleinen Yellowstone“ – dafür werden 30 Minuten veranschlagt.
Wir brauchen länger: Hin- und zurück verbraten wir satte 2 Stunden, aber wir werden mit tollen Ausblicken bei bestem Wetter belohnt. Die Schlammlöcher und Fumarole sind zwar nicht so eindrucksvoll wie im
Yellowstone, aber dennoch sehenswert. Und es stinkt durchaus eindrucksvoll nach dem Vorhof der Hölle. Auf dem Weg hin sehen wir drei Deers, zwei junge und ein Elterntier, nicht sehr scheu aber auch auf einen
Mindestabstand von vielleicht 15 Metern bedacht.
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Bumpass Hell
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Insgesamt ist der Bumpass Hell Trail sehr nett, aber dennoch ist das „moderate“ als Schwierigkeitseinstufung mit Vorsicht zu geniessen – wir kamen morgens von fast Meeresspiegel und sind
nun auf 2500 Meter Höhe. Die Pumpe muss da schon ein wenig heftiger arbeiten, an die Höhe sind wir nicht gewöhnt und die schweren Fotorucksäcke machen die Sache nicht leichter.
Ein Stopp kommt noch an den Sulphor Works, aber das ist nicht mehr so eindrucksvoll, es ist inzwischen auch
schon 1730 Uhr, so dass wir im südlichen Visitor Center noch mal kurz reinschauen, dann aber nach Susanville aufbrechen.
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Bumpass Hell
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In einem Waldstück rennen zwei Deers von links nach rechts über die Straße, ich bremse sofort ab, und das ist gut, denn da kommt noch ein Nachzügler und rennt mir fast vor’s Auto. Es geht aber alles gut, nur der
Kamerarucksack rutscht vom Rücksitz in den Fußraum.
In Susanville checken wir am Ende des Ortes ins Hotel ein, Duschen uns den Staub und Dreck vom Leib und gehen dann im El Tepeyac Grille (es steht Steakhouse
dran, letztendlich ist es aber eher ein Mexikaner) essen. Es scheint hier nur Restaurants mit Bahnhof-Flair zu geben – der Grille macht da keine Ausnahme. Egal, wir werden satt. Danach ab ins Hotel und bei
einem Bier den Reisebericht tippen.
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