|
 |
|

|
|
Vormittags am Lake Tahoe
|
|
|
|
Wir stehen wie immer auf. Es ist frisch, noch ist blauer Himmel zu sehen. Wir frühstücken, aber der Anblick des Frühstücksbereichs versprach gestern mehr. Guter Durchschnitt, aber immerhin Porzellan-Teller und
normales Besteck. Nur die Kaffee-Becher sind aus Pappe, während es für den Saft Gläser gibt.
Platz ist für so ein riesiges Motel auch zu wenig, aber wir kommen an der Bar unter. Matthias will mir eine Waffel mit machen, schüttet aber statt Teig erst mal
seinen O-Saft in‘s Waffeleisen… der Typ nebendran guckt erst mal dumm, nachdem Matthias das korrigieren will meint er nur, das wäre doch vielleicht gar nicht so schlecht, vielleicht eine neue Erfindung?
|

|
|
Blick von Squaw Valley hinüber zum Lake Tahoe
|
|
|
|
Wir fahren los, diesmal mit langen Hosen, Fleece-Shirt und Jacke zumindest im Auto greifbar. Wir fahren erst kurz zur Heavenly Sky Tram, aber das Wetter ist diesig, und wir denken, dass es besser sein könnte,
das noch mal am Abend zu versuchen und nun am Seeufer entlang im Uhrzeigersinn zu fahren.
Wir verfahren uns aber zunächst. Ich denke anhand der Position auf dem Navi, dass wir falsch sind. Wir drehen, biegen wieder in Richtung See ab, aber das ist
auch falsch. Wir drehen erneut und verfranzen uns dann richtig. Dann bekommen wir nach einem riesigen Umweg die Kurve noch, das erste Drehen wäre doch die richtige Lösung gewesen.
 |
|

|
|
Squaw Valley - Pool oben an der Bergstation
|
|
|
|
Doch nun sagt ein Schild, dass der Hwy 89 in Richtung Norden nördlich von Camp Richardson heute wegen eines Marathons gesperrt ist. Wir hoffen, dass wir da irgendwie herum kommen. Aber dann kommt die
Sperre der Polizei. Ein kurzer Plausch mit dem Polizisten, und wir wissen: vor 1330 Uhr geht hier nix. Und es gibt auch keine Umleitung. Also müssen wir zurück, und müssen den weiten Weg gegen den
Uhrzeigersinn um den See herum fahren – was natürlich auch bedeutet, dass wir noch mal bis zum Hotel zurück müssen. Als dort vorbei kommen haben wir schon 34 Meilen auf dem Tacho und noch nichts gesehen.
Gar nicht so einfach, so an Bilder zu kommen. Überall doppelt durchgezogene Linien, auf die Seeseite kommt man kaum, es ist viel Verkehr. Wir fahren bis Squaw Valley
, fahren mit der Cable Car hoch ($29). Die Aussicht ist schön, aber es windet unendlich und es ist kühl. Das Fleece-Shirt kommt zum Einsatz.
|

|
|
Entspannen am See
|
|
|
|
Die Olympia-Stätte ist wie das winzige Museum in die Jahre gekommen, man kann hier oben in den Hot-Tub springen, Paintball spielen oder sonstige Dinge anstellen, die offenbar Geld in die Kassen bringen
sollen. So ganz würdig erscheint es nicht, aber immerhin sind die Ausblicke auf den nahen Lake Tahoe und die Berge gut.
Wir fahren bald wieder hinunter, jetzt auf dem Weg zur Emerald Bay. Hin und wieder können wir anhalten und Bilder machen, an der Emerald Bay selbst gelingen
noch ein paar Bilder, bevor es wieder zu zieht und die Sonne weg ist.
 |
|

|
|
Emerald Bay und Fannette Island
|
|
|
|
Wir fahren noch mal nach South Lake Tahoe, die Heavenly Tram steht bereits, als wir gegen 1730 Uhr dort ankommen – nicht verwunderlich. Wir kaufen im Hard Rock Café, das sich in einem Casino direkt an
der Staatsgrenze zu Nevada in Stateline befindet, das obligatorische T-Shirt, und auf dem Weg zurück zum Auto noch mal in einem Souvenir Shop eines… kurz noch in den Safeway vor dem Motel, dann kümmern wir
uns um die Bilder des Tages und den Reisebericht. Danach werden wir wieder im Brewpub aufschlagen – das ist in der Nähe und gut.
Vorher sehe ich vom Hotelzimmer aus den abendlichen Himmel über dem Lake Tahoe, schnappe die Kamera und gehe an den Pier unten am Wasser. Ein Fotograf
steht dort auf dem Pier. Da ich ihn nicht auf dem Bild haben will, gehe ich bis auf seine Höhe. Wir kommen schnell in’s Gespräch – er ist Lehrer für Fotografie in der Gegend, stammt aus Ohio und lebt seit 30 Jahren
in der Ecke und kommt öfter hier her an den See. Er hat auch früher wohl für dier Ansel Adams Gallery im Yosemite NP gearbeitet und auch eine Weile im Yosemite NP gelebt.
|

|
|
Abends am Hotel
|
|
|
|
Er filmt mehr mit einer professionellen HD Videokamera, macht daneben aber auch Fotos mit einem iPhone (auf dem er auch Software für HDR’s hat), und erkundigt sich nach meiner D3. Nach einer
Weile Fachsimpeln stellt er sich als ‚Kurt‘ vor, ich stelle mich ebenfalls vor. Das war wirklich nett… nebenbei habe ich noch ein paar Dämmerungsbilder vom Lake Tahoe geschossen – ein paar Wolken werden
über Stateline rot angeleuchtet, auch das Motel macht so was her.
Als wir im Brewpub etwa um die gleiche Zeit wie gestern hinkommen ist es viel leerer – es ist Sonntagabend, und damit das Wochenende rum – viele
Amerikaner, die das Wochenende am Lake Tahoe verbracht haben, sind offensichtlich schon abgereist.
 |
|
|
|

|
|
Das Hotel vom Steg aus
|
|
|
|
Heute Abend gibt es für mich eine ‚kleine‘ (10 inch) Cajun Chicken & Schrimp Pizza – die ist super, und absolut ausreichend für den normalen Hunger, denn sie ist sehr gut belegt. Der Preis - $14 – geht absolut in
Ordnung.
Obwohl wirklich nix los ist bekommen wir heute nach dem zweiten Bier die Rechnung. Wir gehen noch mal an die Bar, aber auch hier bekomme ich gesagt, dass bald
Schluss ist – es ist kurz nach 21 Uhr. Noch ein Needle Peak Ale, dann geht es zurück in’s Hotel.
Weiter zu Tag 7 >>
|