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Morgens am Lake Tahoe
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Morgens trauen wir unseren Augen nicht – keine Wolke am Himmel, der wiederum ist stahlblau. Wieso eigentlich nicht gestern?
Wie schon gestern Abend zu vermuten ist das Hotel heute Morgen leer – sowohl der Parkplatz vor dem Hotel als auch der Frühstücksraum. Ein Tisch zum
Frühstücken? Kein Problem. So ist das Frühstück doch gleich viel entspannter…
Nach dem Frühstück gehen wir zunächst noch runter an den See und auf den Steg und machen ein paar Bilder. Dann checken wir aus, stürmen auf der anderen
Straßenseite den Safeway, wo uns unsere Clubkarte wieder gute Dienste leistet. Da können schon mal 20-30% Rabatt drin sein!
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Slinkard Valley
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Dann brechen wir auf und stehen am Montagmorgen im Stau der Baustellen um Lake Tahoe. Das fängt schon gut an… aber es soll noch schlimmer kommen. Wir biegen auf den Hwy 89, und schon blinkt es da – „Expect Delays, tune in on AM 1610“. Das mache ich
dann auch, aber es rauscht auf der Welle so, dass ich kaum was verstehe.
Einige Meilen danach steht der Flag Man vor uns. Es sind vielleicht 15 Autos vor uns. Wir stehen da und irgendwann steigen wir auch aus. Ich wandere zu dem
Flag Man und er erklärt mir, dass sie nun schon 40 Minuten zu gemacht haben, normal und geplant seien es 20 Minuten, er wüsste auch nicht, wann es weiter geht. Auch die Amerikaner in der Autoschlange sind
bald nicht mehr ganz ruhig.
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Methodist Church in Bodie
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Der eine erzählt, er müsse die Route nehmen, da sein Permit für sein Commercial Vehicle nur für die Route gelte… ein andere fragt uns, wie wir mit unserem Ford Flex zufrieden
seien und was der denn so an MPG (Miles Per Gallon) macht. Wir selbst nutzen den Stopp, um mal unter die Haube zu sehen, wo dann doch eine 6-Zylinder seinen Dienst versieht.
Irgendwann - nach einer halben Ewigkeit - kommt in einem Pickup scheinbar ein Vorarbeiter oder Chef an, hält exakt bei mir und sagt, sie hätten eine Reihe
unerwarteter Probleme, und man würde noch so ca. 10 Minuten brauchen.
Aus den 10 Minuten werden über 30 Minuten…. Und dann kommen auch erst mal die Fahrzeuge aus der
Gegenrichtung. 64 an der Zahl! Dann dürfen wir endlich los – nach exakt 1:15 Stunden Wartezeit! Diese Zeit wird uns heute noch bitter fehlen…
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Shell Gasoline....
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Es geht weiter durch eine wunderschöne Berglandschaft mit toll anzusehenden Tälern, der Weg lohnt sich, auch wenn es über die Westausfahrt am Lake Tahoe Richtung Carson City schneller gewesen wäre.
Noch mehrfach stoßen wir auf One-Way-Lanes, und immer wieder machen die Baustellen – wie in den USA üblich – einen überorganisierten Eindruck. Bei uns wäre
das eine Baustelle und fertig, hier rennen eine Menge Leute durch die Gegend, und man weiß gar nicht so recht, wieso man nicht weiterfahren darf.
Mit einigen Zwischenstopps bis zum Hwy 395 und auf dem Hwy 395 selbst erreichen wir dann doch endlich gegen 1430 Uhr Bodie. Ca. 1,5 Stunden gönnen wir uns
noch, es hätte noch mehr sein können, aber wir haben noch mehr als 100 Meilen, den Mono Lake und den Tioga Pass vor uns.
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Bodie
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Wir fahren nicht den gleichen Weg zum Hwy 395 zurück, sondern den direkten – südlichen – Weg nach Lee Vining. Das ist viel mehr Schotter, mehr als 10 Meilen insgesamt. Aber durchaus reizvoll. Einige Blicke auf
den Mono Lake gelingen, bevor wie wieder Asphalt unter den Reifen haben und in Lee Vining Tanken – im Yosemite wollen wir das nicht machen, zu teuer aus
unserer Erinnerung. Wir tanken für satte $5/Gallone, rund 100m weiter wären es nur $4,60 gewesen – Schweine!
Selbst in El Portal hätten wir für $4,97 tanken können, aber die Tankstelle hatten wir aus 2008 noch in schlechter Erinnerung.
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Bodie
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South Tufa schenken wir uns angesichts der fortgeschrittenen Zeit, zumal wir 2008 ja schon dort waren. Dann geht es den Hwy 120 in den Yosemite National Park rein. Der Ranger am Eingang des Parks
kennt sich ein wenig in Deutschland aus, kennt die Wetterau, Babenhausen, den Vogelsberg – als ich meine, die Wetterau sei etwas nördlich von Frankfurt meint er doch glatt, ob das dann bei Kassel wäre… jaja, die Distanzen…
Wie 2008 haben wir auf dem Tioga Pass Gegenlicht und harte Schatten, schwierig, so Bilder zu machen. So fahren wir die meiste Zeit durch und überlegen, ob wir
morgen noch mal den Tioga Pass bei gescheitem Licht machen. Drei Deer sehen wir auch noch, ganz nah sogar, und sie stehen gut da, aber sie sind auch genauso schnell im Dickicht verschwunden. Keine Chance,
die Teles drauf zu schrauben, obwohl wir es versuchen.
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Am Mono Lake
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Gegen 1940 Uhr erreichen wir die Cedar Lodge, checken ein, Duschen, und schauen im Restaurant vorbei. Die Wartezeit vertreiben wir uns mit einem Bier an der Bar, dann gibt es ein New York Steak für
$24 (8 oz). Alles hier ist eben nicht ganz billig. Zudem – wie schon 2008 – keine Internet, zumindest auf dem Zimmer. Zum Schluss warten dann der Reisebericht…
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