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San Francisco von Treasure Island aus
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Die Nacht war schlaftechnisch etwas nicht ganz so optimal wie die Nacht davor. Ab etwa 5 Uhr bin ich schon wach, und kann bis 7 Uhr nicht mehr gescheit schlafen. Draussen herrscht dicke Suppe, es ist erst
keine Sonne zu sehen.
Bis nach dem Frühstück, das wir wieder so gegen 745 Uhr angehen, löst sich der Nebel aber auf und die Sonne bahnt sich langsam ihren Weg.
Wir packen, checken aus, dann holt Matthias das Auto aus dem North Point Center. Wir fahren über die Bay Bridge nach Treasure Island
und schießen ein paar Bilder. Dann vertrauen wir meinem Navi, dass uns für den Weg nach Sacramento wieder zurück über die Bay Bridge im Berufsverkehr und weiter durch die Stadt zur Golden Gate Bridge schickt.
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Sacramento State Capitol
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Die Golden Gate liegt komplett im Nebel. Wir verlassen San Francisco und fahren den Highway 101 in Richtung Norden, biegen dann ab und nehmen die Route nach Sacramento.
Die Gegend wird nach Verlassen der Bay Area erstaunlich flach. Wir durchfahren eine weite Senke. Erst kurz vor der Ankunft in Sacramento erkennen wir
eine Stadt, wir überfahren den Sacramento River und biegen auch schon rechts ab auf einen Parkplatz, wo wir für $10 das Auto den ganzen Tag parken können.
Wir laufen die Capitol Street – auf der gerade ein Markt stattfindet – hinauf bis zum Capitol. Am Capitol begrüsst uns ein Indianer (er selbst sagt „Indianer“,
was ich eher ungewöhnlich finde). Er stellt sich vor, wir stellen uns auch vor und erfahren von ihm, dass die First Nations auf der anderen Seite gerade ein Fest zu Ehren der Ahnen feiern und dort u.a. Tänze aufführen.
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In der Governor’s Mansion
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Wir schlendern über das Gelände, kommen dabei auch an besagtem Fest vorbei und schauen einen Moment zu. Dann laufen wir weiter durch den Park hinter dem State Capitol zur Governor’s Mansion. Dort
machen wir eine geführte Tour durch das Haus mit. Sie soll einen Stunde dauern und wir sind zu dritt. Mit dabei ist noch eine Jura-Studentin aus LA.
Der Vortrag des Führers im Rentenalter ist interessant, aber obwohl ich englischen Vorträgen doch normal sehr gut folgen kann ist das hier hin und wieder mal eine
Herausforderung. Redewendungen und die Sprechgeschwindigkeit machen mir manchmal zu schaffen. An mancher Stelle erklärt er aber noch das ein oder andere, was einem Deutschen nicht so geläufig ist.
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Old Sacramento
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Trotzdem interessant. Bevor wir uns verabschieden erfahren wir noch, dass der Guide vor 30 Jahren auch mal in Deutschland war, das ist lange her für ihn. Wir laufen bei inzwischen 38°C im Schatten zurück und
hinunter zum Sacramento River und OId Sacramento. Die Autos stören etwas die Kulisse der alten Westernstadt, zudem sind die Läden sehr touristisch. Wir laufen etwas herum, machen ein paar Bilder und
gehen dann gegen 1615 Uhr doch noch ins Railroad-Museum, das aber schon um 17 Uhr schliesst. Im Eiltempo nehmen wir die Highlights mit – ein paar wirklich schöne Loks gibt es zu sehen, einige sind
wirklich eindrucksvoll. Klasse ist auch der Schlafwagen, der wie im Simulator so geschaukelt wird, dass man innen einen guten Eindruck davon bekommt, wie Reisen
damals war. Jede Schwelle und jeder Übergang zwischen Schienen lässt sich spüren, das ist gut gemacht. Die Modellbahnsammlung ist nicht ganz so eindrucksvoll.
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Im Railroad Museum
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Schnell noch nehmen wir um die Ecke einen Freezer mit und begeben uns – etwas mitgenommen von den ungewohnten Temperaturen – zum Auto. Vor uns liegen nun etwa 130 Meilen nach Red Bluff. Zunächst stecken
wir etwas im Berufsverkehr fest, mit zunehmendem Abstand zu Sacramento wird es aber einsamer.
Im letzten Licht erreichen wir gegen 1930 Uhr Red Bluff, checken ein, Duschen, und gehen dann in’s Applebees quer über dem Highway am Motel – leckeres Sirloin
Steak mit Baked Potatoe und eine Hefeweizen – nein, es sind zwei, die grossen Gläser sind aus, also bekommen wir jeder zwei kleine Gläser hingestellt. Das
Steak ist lecker, und auch das Hefeweizen kann man gut trinken. Dann geht es zurück ins Motel – der Reisebericht wartet.
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