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Anreise nach Salt Lake City

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Flug NW 51 von Frankfurt am Main nach Salt Lake

Flug NW 51 von Frankfurt am Main nach Salt Lake

Zweieinhalb Stunden vor der Abreise müssen bzw. wollen wir am Flughafen sein - wir wissen nicht so genau, was uns alles an Sicherheitskontrollen erwartet. Immerhin wollen wir in die Vereinigten Staaten, und da weiß man spätestens seit dem 11. September nicht so genau, was die da so alles treiben, bevor man an Bord eines Fliegers gelassen wird. Wir fliegen mit der Northwest Airlines Flug NW51 um 10:40 Uhr. Im Reisebüro hatten wir uns beraten lassen und bekamen dort eine etwa 150 EUR günstigere Verbindung als wir im Internet bei allen Recherchen gefunden hatten. Der Haken daran: Auf dem Hinweg zwei Zwischenlandungen, eine in Detroit (wo sich der Hub von Northwest befindet) und dann noch ein weiterer Stopp in Minneapolis. Ein wenig mulmig ist mir schon, denn in Detroit wird dann die Immigration stattfinden - die findet fast immer an der Stelle statt, wo man zum ersten mal US-amerikanischen Boden betritt. Und unser Anschlussflug geht laut Plan schon eine Stunde und 25 Minuten nach der Landung. Das ist nicht viel, zumal man für den Zoll und weitere Sicherheitschecks das Gepäck wieder bekommt und dann wieder am Band abgeben muss. Doch dazu später...

Über den Wolken...

Über den Wolken...

Gegen 8:00 Uhr holt uns Matthias' Schwester Carmen ab, sammelt erst Matthias ein, bevor die beiden zu mir kommen. Von dort aus bringt sie uns an den Flughafen, wo wir kurz nach 8 Uhr eintreffen. Gleich in die lange Reihe am Check-In Schalter einreihen. Interessanterweise wird dort nicht das Handgepäck durchleuchtet. Dafür sind davor einige Bedienstete von Northwest unermüdlich dabei, den Passagieren Fragen zu stellen: Wer hat das Gepäck gepackt, wann war das, was ist in der Zwischenzeit mit dem Gepäck passiert, was man in den USA machen will, was die "Final Destination" am Tag selbst ist, ... Die Liste ist länger. Am Ende bekommt man einen Aufkleber auf den Pass und darf dann erstmal einchecken. Offensichtlich hat Northwest den Flug aber überbucht: Die Frau, die uns befragt, bietet uns gleich noch eine Hotelübernachtung und einen Business-Class-Flug am nächsten Tag an, was wir aber dankend ablehnen, denn unser Zeitplan ab Salt Lake ist stramm: Einen Tag Verzug können wir uns nicht leisten. Auf dem Rückweg hätte ich sicher sofort 'ja' gesagt...

Unter uns Toronto

Unter uns Toronto

Am Schalter endlich können wir auch unsere Plätze korrigieren, so dass wir auf dem Flug über den großen Teich am Gang sitzen - wenigstens einer von uns und der andere daneben. Ist doch angenehmer bei einem so langen Flug. Beim Buchen im Reisebüro ließen sich nämlich keine Gangplätze reservieren, hier haben wir also Glück.

Dann die nächste Überraschung: Wir müssen bereits um 9:10 Uhr am Gate sein - eineinhalb Stunden vor Abflug! Da ist nichts mehr mit schön und in Ruhe frühstücken! Es reicht nur noch für einen Cappuccino, dann müssen wir los!

Auf dem Weg zum Gate passieren wir dann noch die übliche Kontrolle des BGS, dann ist die Northwest noch einmal an der Reihe inklusive einer weiteren Durchleuchtung des Handgepäcks und Schuhe ausziehen und obligatorischem Abtasten. Eine Stunde vor Abflug haben wir dann schon im Flieger Platz genommen. So was ist mir auch noch nicht passiert.

Mein mulmiges Gefühl wird etwas stärker, als wir nicht rechtzeitig zurückgeschoben werden - wir fangen uns eine Verspätung ein. Irgendwelche technischen Gründe sind wohl auch dabei. Bis wir abheben, haben wir jedenfalls eine halbe Stunde Verspätung. Da die DC-10, mit der Northwest hier noch unterwegs ist, nicht permanent irgendwo per Moving Map die aktuelle Position und die erwartete Ankunftszeit einblendet, wissen wir auch lange Zeit nicht, wie wir liegen.

Bald sind wir da!

Bald sind wir da!

Über Toronto kommen wir rein, wir können Toronto selbst sehen und auch den bekannten Fernsehturm. Erst relativ spät wird auf der Leinwand vor uns die Position eingeblendet und die berechnete Ankunftszeit ist 20 Minuten vor Plan! Uff... 10 Minuten davon gehen dann noch drauf, bis wir auf dem relativ kleinen Flughafen (was die Anzahl der Flugbewegungen angeht) eine Parkposition haben.

Dann geht es raus aus dem Flieger zur Immigration. Die Jungs lassen sich da viel Zeit, das geht alles sehr gemächlich. Jeder muss einzeln vortreten, und dann wieder eine ganze Reihe von Fragen beantworten. Was man hier machen will ("Business or vacation"), was man von Beruf macht, wieviel Geld man dabei hat, und und und.... Dann an's Band - Koffer holen - und zum Zoll. Dahinter wird es dann hektisch. Ladies rennen herum und fragen jeden, ob man einen Anschlussflug hat und wann der geht und reihen alle, die einen zeitnahen Anschlussflug haben, in spezielle Schlangen ein, denn man muss sein Gepäck jetzt wieder abgeben, wo es noch mal durchleuchtet wird. Erstens werden aber danach von den Jungs viele Koffer aufgemacht und durchwühlt, und zweitens muss man dort solange stehen bleiben, bis der Koffer hintendran auf dem Band gelandet ist. Erst dann darf man zur nächsten Kontrolle (Handgepäck und so). Dort muss jeder die Schuhe ausziehen (auch Sandalen!). Ich muss mein Notebook auspacken. Der Typ dreht es einmal um seine Achse und stopft es wieder zurück. Ich denke mir nur: Ja, du kannst es glauben, es ist ein Notebook. Dass er den Funktionstest nicht macht, wundert mich. Auch den Akku hat er nicht näher untersucht. Soll mir recht sein. Auf dem Rückweg sollte das übrigens ein wenig anders werden (Details siehe letzter Tag).

Anflug auf Salt Lake City

Anflug auf Salt Lake City

Weiter geht es nun mit dem Flugzeug nach Minneapolis. Dort fängt es gerade an zu regnen, als wir dort ankommen. Vor dem Weiterflug nach Salt Lake vertilgen wir dann die erste fettige Pizza-Hut -Pizza und ich mache das erste mal mit der amerikanischen Unsitte Bekanntschaft, nur Nettopreise auszuweisen - die lokale Tax darf sich jeder selbst im Kopf dazurechnen (wenn er die Höhe der Tax denn kennt!).

In Salt Lake ist das Wetter prima. Kurz bevor wie landen, schwätzen wir noch mit einem Amerikaner, mit dem wir über unsere Route diskutieren. Er erzählt uns auch ein wenig über die Region, über die wir gerade fliegen (könnte South Dakota gewesen sein), und dass dort auf einer Fläche so groß wie Deutschland gerade mal 400.000 Einwohner leben würden. Wow, viel Platz...

Dann sind wir gelandet, und suchen das Shuttle, das uns zum Hotel (jetzt das Best Western Garden Inn) bringen soll. Wir wissen aber, dass der Name des Hotels sich vor kurzem geändert hat, aber wie war der alte doch gleich?!? Auf den ausliegenden Listen mit Telefonnummern findet sich nichts. Als eine ältere Frau an einem Stand mit Prospekten auftaucht und offensichtlich dort am Stand Auskünfte gibt, gehe ich hin und frage. Sie findet die Nummer und macht mir ein Gespräch. Dann werden wir auch abgeholt - obwohl es länger als die versprochenen 20 Minuten dauert. Es reicht auf jeden Fall, um mein neues Triband-Handy (Siemens S55) auszuprobieren und eine "Wir-sind-gut-angekommen-SMS" zu schreiben.

Salt Lake City

Salt Lake City

Im Hotel (recht hübsch, im Motel-Stil) steht uns der Sinn nach was zu beißen und einem Bier - und das im Mormonen-Staat Utah! Der Typ an der Rezeption grinst nur und nennt uns Iggy's Sports Bar gleich um die Ecke. Wir vertilgen unseren ersten Burger und trinken das dünne Bier. Wir sind sogar mutig: Das im dort vor Ort gebrauten Weizen Blaubeer-Geschmack ist, kann man ihm nicht ansehen. Es steht zwar in der Karte, aber so schlimm kann das nicht sein, die Jungs am Nebentisch haben es und es sieht ganz normal aus?!? Doch, es kann eklig sein... eins reicht definitiv!!! Um 23 Uhr lokaler Zeit (was nach Frankfurter Zeit 7 Uhr morgens ist) fallen wir tot ins Bett. Davor schreiben wir aber noch schnell ein paar Emails, denn an der Rezeption steht ein Rechner mit Internet-Anschluß. Und das ist kostenlos! Ein Service, auf den wir im Laufe des Urlaub noch häufiger treffen sollten.

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Tag 1:
21.9.2003

Strecke:
Frankfurt nach
Salt Lake City

Wetter:
Sonnenschein, warm

Bundesstaaten:
Utah

Links zum Tag:
siehe hier