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24.01.2010

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Von Vancouver nach Portland

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Totempfahl auf Stanley Island

Totempfahl auf Stanley Island

In Vancouver ist es heute zunächst etwas dunstig und neblig. Eigentlich wollen wir vor der Abreise nach Portland noch auf die Nordseite an der Capilano Road hinauf zum Vergnügungspark Grouse Mountain, um von dort noch mal den Blick auf Downtown zu genießen. Aber uns schwant schon, dass das heute keinen Sinn macht... Wir machen uns dennoch auf den Weg. Erst einmal umrunden wir den Stanley Park, der im Morgendunst einen idyllischen Eindruck macht und ein Ort der Ruhe und Abgeschiedenheit mitten zwischen den zwei Ufern der Stadt ist. Wir machen Bilder von den Totempfählen und der Lions Gate Bridge, bevor wir die Capilano Road hinauf fahren. Wir machen dann noch halt im Suspension Bridge Park. Die 137 Meter lange und 70 Meter über der Schlucht hängende Hängebrücke ist aufgrund des Morgentaus und Nebels eine besonders schlüpfrige Angelegenheit. Aber abrutschen kann man eigentlich nicht, denn die Brücke ist seitlich gut gesichert. Zudem wird per Videokamera aufgepasst, dass niemand Mist baut und z.B. die Brücke in Schwingungen versetzt. Auf der anderen Seite befindet sich eine Art naturkundlicher Lehrpfad, auf der Eingangsseite sind einige Ausstellungen zur Geschichte der Indianer der Region. Ob es einem das Geld wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Billig ist der Eintritt nicht, aber immerhin gibt es AAA-Rabatt. Kalt war es übrigens: Der viele Wald und die darin hängende Luftfeuchtigkeit haben das ganze zu einem frischen Erlebnis gemacht.

Lions Gate Bridge

Lions Gate Bridge

Dann fahren wir weiter nach oben. Auf einem Parkplatz, von dem Wanderwege nach oben gehen, und wo dann bald die Bahn nach oben abgehen muss, halten wir und suchen eine Stelle, von wo aus man nach unten sehen kann. Aber Bäume versperren immer wieder den Blick. Schließlich geben wir auf und fahren wieder zurück auf die andere Seite. Dort erkennen wir dann, dass es wirklich keinen Sinn gemacht hätte, noch weiter nach oben zu fahren: Der Nebel zieht nun zwischen den Hochhäusern durch die Stadt.

Wir fahren hinaus aus Vancouver und starten in Richtung Portland. Matthias’ Cousine lebt dort mit ihrem Mann und den beiden Kindern. Die nächsten drei Nächte dürfen wir in ihrem Haus verbringen und Portland so als “Basislager” für Ausflüge in die Region verwenden.

Die Ausreise aus Kanada ist übrigens wesentlich unkomplizierter als die Einreise - die Karten, die im Pass liegen und anzeigen, dass wir kürzlich erst in die USA eingereist und noch nicht offiziell ausgereist sind, tun ihre Wirkung: Wir werden lediglich gefragt, ob wir in Kanada irgendetwas gekauft hätten (was wir verneinen).

Nebel in Vancouver

Nebel in Vancouver

Die Fahrt ist wenig abwechslungsreich, der Verkehr ist aber recht dicht für amerikanische Verhältnisse. Nur kurz unterbrechen wir die Fahrt bei Wendy’s und Starbucks. Bei Castle Rock verlassen wir den I -5 und fahren entlang des HW-504 zum Mount St. Helens Visitor Center, wo wir uns heute über den Berg informieren wollen. Bei unserem Ausflug von Portland aus wollen wir dann nicht mehr so weit zurückfahren und stattdessen lieber von Süden kommend den Exit 21 und den HW-503 nehmen, um vom Süden an den Berg heranzufahren.

Das Visitor Center erreichen wir just-in-time: Es ist 10 Minuten vor 17:00 Uhr. Viel zu wenig, um die sehr interessante Ausstellung sich wirklich anzusehen - man sollte sich sicher eine bis anderthalb Stunden Zeit nehmen. Auf der Rückfahrt stoppen wir am I-Maxx Kino und schauen uns “The Eruption” an. Das Kino liegt unweit des Exit 49 am I -5. Der Film ist ganz gut gemacht und ist eher eine Dokumentation der Ereignisse im Jahr 1980. Er verzichtet weitgehend auf alle unnötigen Effekte - die Eruption ist auch so schon eindrucksvoll genug und in den Sitzen wird man auch so schon ganz gut durchgerüttelt. Wir kommen auch hier übrigens gerade rechtzeitig - der Film hat gerade angefangen und wir dürfen direkt rein und später bezahlen. Sehr zuvorkommend!

Tyischer Peterbuilt Truck

Typischer Peterbuilt Truck

Dann fahren wir weiter nach Portland. Mangels wirklich präziser Karten verfahren wir uns zwei mal, was aber mit Blick auf die jetzt schon herrschende Dunkelheit schon eine ganz gute Leistung ist. Fast wären wir so problemlos am Ziel angekommen. An der letzten Ampel vergisst Matthias allerdings, dass man an der Ampel bei einem Automatik-Auto auf der Bremse bleiben sollte. Ein Blick in die Straßenkarte, Fuß von der Bremse - und schon hängen wir mit einem dumpfen Schlag im Heck des Autos vor uns. Der Schreck fährt uns in die Glieder, das hat uns gerade noch gefehlt. Wir fahren über die Ampel und schauen uns das Malheur zusammen an - nichts passiert! Schwein gehabt, der Fahrer nimmt es auch nicht tragisch und meint nur “accidents happen” und fährt mit einem freundlichen “bye” davon. Cool. .. in Deutschland wäre das anders ausgegangen. Vielleicht eine Meile später sind wir am Ziel.

Das Auto als Anhänger am Motorhome

Das Auto als Anhänger am Motorhome

Von Sabine und Tony werden wir herzlich empfangen. Der amerikanische Spruch “make yourself a home” gilt auch bei den beiden. Zum Abendessen gibt es Steaks, Salat und Wein - eine äußerst willkommene Abwechslung nach den ganzen Burgern.

Wir reden noch viel, auch über die Pläne für den nächsten Tag, checken noch schnell unsere Mails, bevor wir in die Betten kriechen.

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Tag 12:
2.10.2003

Strecke:
Vancouver nach Portland
(357 Meilen)

Wetter:
bedeckt, wolkig

Bundesstaaten:
British Columbia (CAN),
Washington, Oregon

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