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Uwe Logemann

Letzte Änderung:
21.02.2020

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Mosta, Mellieha und der Norden

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Wignacourt Aquädukt

Wignacourt Aquädukt

Da wir heute das Auto bekommen, beeilen wir uns etwas mehr als sonst und stehen auch etwas früher auf. Es hat gegen 7 Uhr morgens wohl etwas geregnet, nur ein paar Tropfen, aber es ist zum größten Teil bedeckt. Um 9 Uhr werde ich an der Rezeption angeholt. Der Mann führt mich zwei Straßenzüge weiter zum Büro (Drive-a-Way). Der Chef, der mich irgendwie an die Autohändler auf der Mainzer Landstraße erinnert, erledigt mit mir die Formalitäten. Das zieht sich alles ganz schön hin, und so habe ich Zeit festzustellen, dass er wohl ganz gerne große Autos für Hochzeiten organisiert – z.B. Rolls Royce. Der zweite Fahrer kostet jetzt noch mal 1 LM mehr – na gut,

St. Marija Assunta in Mosta - die viertgröße Kuppelkirche der Welt

Die große Kuppelkirche St. Marija Assunta in Mosta

dann sind wir bei 40 LM für 4 Tage, das ist immer noch gut. Während der Zeit reinigt einer seiner Mitarbeiter das Auto noch. Das Auto ist ein roter Kia, wie man in auf Malta überall sieht. Kein Komfort, aber so viel wollen wir ja auch gar nicht fahren – wird schon gehen.

Zunächst gehe ich aber wieder zum Hotel, denn wir wollen erst noch die Sache mit dem Hypogäum klären. Die Frau an der Rezeption (nicht Barbara) meint, so, wie es die Alltours-Frau erklärt habe, ginge es nicht. Aber sie ruft an, erreicht dort aber niemanden – scheinbar ist es noch zu früh. Jedenfalls meint sie, sie wolle es im Laufe des Tages noch mal checken – tut es aber nicht. Am Abend, als wir wiederkommen, ist sie nicht da und auch keine Nachricht.

Im Inneren der Kuppelkirche St.Marija Assunta

Im Inneren: St.Marija Assunta

Wir fahren los. Zuerst sitze ich am Steuer und es ist schon ziemlich gewöhnungsbedürftig: Schalthebel links, rechts sitzen, Blinker- und Scheibenwischerhebel vertauscht. Und dann noch die engen Gassen und verwirrenden Schilder und Wegweiser. Das will alles erstmal beherrscht werden.

Ghajn Tuffieha Bay

Ghajn Tuffieha Bay

Zunächst komme ich mir vor wie in der Fahrschule – alle Automatismen sind weg, alles muß man sich durch Konzentration erarbeiten. Am Anfang fahre ich mangels Gefühl etwas zu weit links. Und natürlich verfahren wir uns zunächst mal mehrfach und landen mehr durch Zufall am Wignacourt-Aquädukt. Dann geht es nach Mosta. Wir stellen unser Auto etwas außerhalb des Zentrums ab (was sich als gut erweist, weil wir dadurch bei der Weiterfahrt nicht durch den Stau in der Innenstadt müssen)

Die Kirche St. Marija in Mellieha

Die Kirche St. Marija in Mellieha

und laufen zur imposanten Kirche St.Marija Assunta, der viertgrößten Kuppelkirche der Welt. Als wir die ersten Bilder von draußen machen, ist der Himmel noch total bedeckt, als wir nachher wieder herauskommen, wiederholen wir die Bilderserie, weil sich blaue Lücken im Grau auftun und sich das einfach besser macht. Die Kirche selbst ist nicht nur von außen imposant und einen Besuch wert. Von da ab wird das Wetter besser. Gegen halb 11 ist das meiste Grau verschwunden.

Danach laufen wir zurück zum Auto und nach Zebbiegh. Dort schauen wir beim Skorba-Tempel vorbei und treffen dort ein paar Britinnen (eine ältere und zwei jüngere). Scheinbar kennen sie sich mit der Materie wesentlich besser aus als wir, und diskutieren Details, die wir wohl so gar nicht sehen. Es sieht aus wie eine Archäologin mit ihren Schülerinnen. Als Laie finden wir diesen ersten Tempel nicht besonders spektakulär. Ebenso ergeht es uns bei den Römischen Bädern zwischen Zebbiegh und der Golden Bay. An der Golden Bay essen wir dann mit Blick auf den Strand zu Mittag. Dann sehen wir uns von oben die Golden Bay und die Ghajn Tuffieha Bay an. Danach fahren wir quer auf die andere Seite der Küste – dort liegt die zweite

Der Red Tower auf der Marfa Ridge

Der Red Tower auf der Marfa Ridge

Touristenhochburg Maltas: St.Paul’s Bay. In Mellieha machen wir wieder halt und sehen uns die Kirche St. Marija an. Dann fahren wir weiter zur Marfa Ridge, zum Red Tower (weil wir die Abzweigung zur Anchor Bay zunächst verpassen), dann zurück Archor Bay, wo die Filmkulisse Popeye Village steht. Dann wieder zurück die Marfa Ridge entlang nach Nordosten zur Madonnenstatue am Aussichtspunkt Dahlet-ix-Xilep, dem östlichesten Zipfel der Marfa Ridge. Dann fahren wir noch mal nach Cirkewwa, wo die Fähre nach Gozo abfährt und biegen dann zur Paradise Bay – dort gehen wir an den Sandstrand und schwimmen ein wenig im badewannenwarmen Wasser herum, bevor wie uns wieder zurück nach Sliema machen.

Popeye Village an der Anchor Bay

Das Popeye Village an der Anchor Bay

Abends schauen wir beim Mexikaner am Sliema Point. Danach setzen wir uns noch mal in die Strandbar vor dem Hotel. Irgendwann bin ich todmüde und gehe ins Bett – Matthias trinkt noch ein Bier und kommt später nach.

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Zusatzinformationen

Mosta ist mit 16.200 Einwohnern einer der großen Städte Maltas und ein Verkehrsknotenpunkt (Achtung: Stau rund um das Zentrum- eventuell Auto vor dem Zentrum abstellen!). St. Marija Assunta ist die viertgrößte Kuppelkirche der Welt. Sie wurde ab 1833 errichtet und 28 Jahre später vollendet. Die Kuppel hat außen einen Durchmesser von 54 Meter, im Inneren 39 Meter. Sie ist außen 60 Meter hoch, innen 56 Meter. Am 9. April 1942 durchschlug eine deutsche Fliegerbombe das Gewölbe, explodierte aber nicht. Die entschärfte Bombe wird in der Sakristei aufbewahrt.

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Tag 4:
30. August 2004
(Montag)

Wetter:
am Morgen ein paar Regentropfen und bedeckt. Ab etwa 11 Uhr immer wieder Wolkenlücken, am späten Nachmittag dann sonnig und warm.

Tages-Tipps:
St.Marija Assunta in Mosta, Golden Bay und Ghjan Tuffieha Bay besuchen, irgendwo auf der Marfa Ridge baden