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St. Juliens tagsüber
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Nach dem Frühstück machen wir uns auf, die Sache mit dem Unfall dem Chef zu erklären. Erfreut ist er sicher nicht, aber auf der anderen Seite sieht er es auch locker. Er bedauert es, dass wir nichts schriftliches von
der Polizei haben, nimmt aber unsere Schilderung und die Daten auf. Das ganze Prozedere dauert eine Weile, aber das war’s dann auch für uns. Zu gerne hätte er noch ein paar Euros hereingeholt und uns zum Flughafen
gefahren, aber das ist ja alles schon für uns organisiert. Die Zeit bis dahin vertreiben wir uns, indem wir an der Promenade entlang schlendern und dann in Sliema in den
Mexikaner einfallen und sehr früh etwas zu Mittag essen wollen. Er macht gerade auf und wir müssen uns erst mal einen Moment mit etwas zu trinken begnügen, die Küche ist noch nicht warm.
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Balluta Bay mit Blick auf unser Hotel
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Nach der Stärkung laufen wir zurück zum Hotel, ziehen uns lange Hosen an, denn wir rechnen nicht damit, dass es zuhause warm sein würde.
Dann werden wir abgeholt und erleben noch mal, wie man auf Malta Taxi fährt. Vorfahrt wir durch Hupen geklärt (auch oder gerade wenn man nichts sieht). Der Taxifahrer findet dabei
Wege, die wir in den Tagen nicht gefunden haben. Kurz vor dem Flughafen philosophieren wir noch ein wenig mit ihm – es laufen gerade Nachrichten und man berichtet von irgendwelchen politischen Scharmützeln… wir einigen uns
darauf, dass überall auf der Welt das Wort des Volkes bei den Politikern auf der einen Seite hinein und auf der anderen Seite hinaus wandert – Politikverdrossenheit kennt man wohl überall,
nur nimmt man es woanders auf der Welt etwas lockerer als in Deutschland. Wir steigen aus, schnappen unsere Koffer und Taschen und verschwinden in der Check-In-Halle des Flughafens…
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Valletta bei Nacht
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Der Check-In dauert ewig – vor uns gibt es wohl Probleme. Hinter uns sehen wir eine Mann mit langen blonden Haaren (Marke Spät-Hippie), den wir schon auf dem Hinweg sahen und der eine Woche auf Gozo war.
Man wechselt ein paar Worte. Kurz darauf erfahren wir auch den Grund für die Verzögerung vor uns: Der Flieger hat Delay – wir bekommen dafür einen Gutschein für einen Snack. An der Bar, wo man das gegen etwas
zu trinken und ein Sandwich einlösen kann, staut sich alles. So die Zeit totzuschlagen ist nervig... und es dauert wirklich lange, die Geduld wird arg strapaziert. Alles in
der Wartehalle herum, zwischendurch keimt mehrfach Hoffnung auf, ohne dass diese dann auch erfüllt wird. Am Ende haben wir geschlagene zweieinhalb Stunden Verspätung. Als wir dann im
Bus sind, werden wir noch mal im eigenen Saft gekocht, weil es drinnen wahnsinnig heiß und stickig ist, und der Bus nicht losfährt. Wir fragen uns, auf was er eigentlich wartet...?
Irgendwann ist auch das vorüber und wir sitzen im Flieger. Dann heben wir ab und lassen Malta unter uns.
So, das war der Reisebericht. Hat Euch der Reisebericht gefallen? Dann würde ich mich über einen Gästebucheintrag freuen.
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